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Baumschmuck aus Naturmaterialien

Weihnachtsbaumschmuck aus Naturmaterialien löst bei manchen die Phantasie aus, man würde dann Heiligabend auch mit Birkenstock-Sandalen unterm Tannenbaum sitzen. Aber weit gefehlt: Es gibt viel mehr und viel dekorativere Möglichkeiten, als nur den rustikalen Strohstern. Das Tolle an Naturschmuck: Viele verschiedene Elemente harmonieren trotzdem sehr gut miteinander, wenn alle ein bestimmtes Merkmal gemeinsam haben.

Aber fangen wir mal von vorne an: Was für Naturmaterialien könnten Sie verwenden? Traditionell wären hier auf jeden Fall Nüsse, insbesondere Walnüsse zu nennen. Sie sind besonders schön, wenn sie in Gold lackiert sind. Aber auch ohne Lack, mit einer kleinen, roten Schleife oder am Goldbändchen heben sie sich wunderbar vor dem Grün der Tanne ab.

Von einem Adventsspaziergang im Wald kann man verschiedene Nadelbaumzapfen mitbringen. Die machen sich auch sehr gut, wenn die Spitzen kurz mit Gold, Silber oder Kunstschnee übersprüht werden. Wenn Sie es natürlicher mögen, dann sieht auch dicker Zuckerguss auf den Zapfenspitzen sehr schön winterlich aus.

Ein ganz besonderer Trick: Die Zapfenspitzen mit flüssigem, weißem Wachs beträufeln und sofort mit Vanillezucker bestreuen. Das erzeugt einen sehr natürlichen Schnee-und-Eis-Effekt und duftet herrlich!

Halten Sie im Wald Ausschau nach einer Lärche. Das sind die einzigen Nadelbäume, die im Winter ihre Nadeln verlieren. An herabgefallenen Lärchenzweigen hängen oft die kleinen Zapfen fest. Diese Zweige können, angemalt, besprüht oder anders verziert, im Weihnachtsbaum die Ketten und Girlanden ersetzen.

Wenn man einmal angefangen hat, sich in der Natur umzuschauen, kommt man vom Hundertsten ins Tausendste. Weiße Birkenzweige zum Beispiel, lassen sich mit Hilfe einer Rosenschere und etwas Draht oder Heißkleber zu sehr schönen Sternen zusammenfügen.

Dickere Äste kann man in Scheiben sägen, oben ein Loch hinein bohren und ein rotes Band hindurch ziehen. Allein die Maserung des Holzes ist Schmuck genug. Aber man kann auch sehr schön weiße Schneeflocken darauf aufmalen. Wem das zu viel Kunstfertigkeit erfordert, der hängt oder klebt vor jede Holzscheibe einen ganzen Sternanis. Hmmm – wie das duftet!

Und wo Sie jetzt schon in Ihrem Gewürzregal kramen: Lorbeerblätter, die auf einer oder beiden Seiten mit Gold lackiert sind, sehen im Weihnachtsbaum wirklich schön und außergewöhnlich aus!

Einen großartigen Farbklecks unter natürlichem Baumschmuck bieten Orangen! Orangenscheiben, die auf der Heizung, am Ofen oder professioneller im Dörrautomaten getrocknet wurden, sehen an sich schon sehr schön aus. Außerdem verströmen sie einen wunderbaren Duft.

Bei weihnachtlichem Duft darf natürlich der Zimt nicht fehlen! Wenn Sie Zimtstangen als Baumschmuck verwenden möchten, müssen Sie nicht den teuren Gewürzzimt nehmen. Schauen Sie mal beim Floristenbedarf, da gibt es Zimtrinde in allen möglichen Größen wesentlich günstiger.

Und wie war das jetzt mit dem „verbindenden Merkmal“? Ganz einfach: Wenn Sie viele verschiedene Natur-Schmuckstücke haben, dann bekommen Sie Harmonie in den Weihnachtsbaum, indem Sie allen ein kleines, gleiches Attribut anfügen. Das kann der Goldlack sein, und/oder ein besonderes Schleifenband, oder auch Schneespray bzw. Zuckerguss.

Wir glauben: Wenn Sie einmal damit anfangen, werden Sie noch viel mehr Ideen haben, als wir!

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