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Der sichere Stand Ihres Weihnachtsbaums

Hooo hooo hooo, liebe Tannenbaumfreunde. Sind Sie denn auch alle brav gewesen und haben vom Nikolaus Plätzchen bekommen?

Wir kümmern uns heute auch um Plätzchen, nämlich um das Plätzchen für den Weihnachtsbaum in Ihrem Wohnzimmer. Will sagen: Heute geht es in unserem Adventskalender-Türchen um das Aufstellen des Baumes.

Am besten stellen Sie den Baum einen Tag vor dem Schmücken auf, denn so lange braucht Ihr Festtagsheld, um seine Zweige wieder in die ursprüngliche Position auszubreiten.

Vorweg ein ganz wichtiger Hinweis: Hat Ihr Baum einige Tage auf das Einstielen gewartet, dann sägen Sie kurz vor dem Aufstellen eine 1-2 cm dicke Scheibe vom Stielende ab. So kann der Baum besser das Wasser aus dem Baumständer aufnehmen. Dieses Sägen sollten Sie unbedingt vor dem Entfernen des Netzes erledigen.

Das Netz bekommen Sie am besten ab, in dem sie den eingenetzten Baum locker in den Baumständer stellen und dann das Netz von unten nach oben aufschneiden. Die Feinjustierung des Baums kommt dann mit ausgebreiteten Zweigen, denn der Baum hat immer eine „schönste Seite“ die natürlich am besten präsentiert werden soll.

Apropos Baumständer: Es nützt nichts, wenn Sie einen schönen, frischen, gut gewachsenen Baum kaufen, und vergessen haben, sich um einen Baumständer zu kümmern. Bei uns war das jedenfalls alle Jahre wieder so, dass wir hätten schwören können, den Baumständer das ganze Jahr über im linken Kellerregal gesehen zu haben und dann, wenn es soweit war, ihn herauf zu holen, war er spurlos verschwunden. Also: rechtzeitig nachschauen.

Sie brauchen einen neuen Baumständer? Da können wir Sie gern beraten.

Gaaaaaanz früher gab es so wunderbare, kunstvoll verzierte, schmiedeeiserne Baumständer, die unser weihnachtlich-nostalgisches Herz höher schlagen ließen. ABER: Erstens gibt es die nur noch für ungeheure Summen im Antiquitätenladen und zweitens war es zu Uromas Zeiten ein absolutes Drama, einen Baum mit der genau passenden Stammgröße zu finden. Die herrlichen Eisenfüßchen waren nämlich nicht verstellbar.

Irgendjemand hat dann die geniale Idee gehabt, Baumständer mit einem großen Metallring und drei Flügelschrauben zu versehen, so dass der Stamm exakt an seine Größe angepasst, festgeschraubt werden konnte. Klingt super. Wir erinnern uns aber nur ungern an die froschartige Körperhaltung, die wir unter den Zweigen des Baums eingenommen haben, während wir unter heftigen Verkrampfungen an den verkanteten Schrauben drehten. Derweil wackelte irgendwo über den Zweigen eine zweite Person mutwillig den Baum hin und her und ein etwas entfernter stehendes Familienmitglied kommandierte abwechselnd „schief“, „total schief“, „gerade“ und „nee jetzt ist er wieder schief“.

War der Baum dann endlich („ach scheiß drauf, der bleibt jetzt einfach so stehen“) befestigt, kam das Drama mit dem Wasser. Wer also vor lauter Erleichterung, dass der Baum endlich im Ständer fixiert war, nicht vergessen hat, da auch Wasser hinein zu füllen, für den kam nun die zweite Krabbel-Tour unter die Zweige. Diesmal mit einem mehr oder weniger geeigneten Kännchen in der Hand, dessen Inhalt unweigerlich größtenteils neben dem Behältnis landete. Zum Glück konnte das immer nur die Person sehen, die sich unter dem Tannendickicht befand, und das geflissentlich wieder auftupfen.

Ja, so kann man sich auch auf den Heiligen Abend einstimmen. Ganz abgesehen von nachhaltig juckenden Naturnadelstichen im Nacken und Harz in den Haaren…

Gell, es hat ja auch etwas Positives, dass die guten alten Zeiten vorbei sind. Heutzutage gibt es nämlich wirklich geniale Baumständer. Die haben anstatt der Flügelschrauben ein Seilzugsystem. Das bedeutet: Stamm rein, gerade ausrichten und dann einfach mit dem Fuß ein Pedal treten, bis das Seil den Stamm fixiert hat.

Von diesen pfiffigen Geräten gibt es auch verschiedene Größen. Die meisten Familien dürften prima mit der kleinsten auskommen, die Bäumchen bis zu 12cm Stammdurchmesser und 2 Meter Höhe fassen. Das Einfüllen des Wassers muss da auch nicht durch einem Millimeterspalt zwischen Stamm und Schüssel erfolgen, sondern ist wesentlich einfacher.

Na, dann ist ja alles gut: Baum steht wie `ne Eins und es hat gar nicht wehgetan.

Ach, - Sie haben vergessen, eine Unterlage unter dem Baum auszubreiten? Das ist jetzt natürlich ganz blöd, wo Sie auch noch einen 2,50m-Baum haben, den Sie nicht mal eben so mit Baumständer hoch heben können.

Zum Glück sind wir aber da und erinnern Sie hier und jetzt rechtzeitig daran, dass Sie VOR DEM AUFSTELLEN DES WEIHNACHTSBAUMS EINE UNTERLAGE DARUNTER AUSBREITEN SOLLTEN!

Eine Decke oder Tischdecke, die man nicht mehr braucht, ein Tuch oder auch eine Einmal-Bodenauflage aus stabilem Papier hat mehrere wichtige Funktionen: Tannennadeln und Wachstropfen von Baumkerzen tun weder einem Teppich, noch einem Fliesen- oder Holzboden gut. Auch Geschenke, die unter dem Baum platziert werden, haben manchmal die Eigenschaft, zu krümeln, Glitzerflitter zu verlieren oder gar auszulaufen. Besser, es liegt eine schützende Decke unter dem Baum, mit der man später all diese Festtagspatina einfach aufheben kann.

Außerdem ist so eine Decke einfach schön und weihnachtlich. Also dran denken:

Baumständer in der richtigen Größe besorgen und vor dem Aufstellen eine Decke unterlegen.

Wir glauben: Das kriegen Sie schon hin!

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