Der letzte Tag vor Weihnachten

Ja, geben Sie es ruhig zu: unsere 22 Kalendertürchen sind spurlos an Ihnen vorüber gegangen. Als wären all unsere Tipps und Ratschläge für irgendwelche ominösen „Anderen“ gedacht gewesen, für Menschen, die sich auf Weihnachten vorbereiten – eine vollkommen abwegige und aus der Mode gekommene Spezies. Denn für Weihnachtsvorbereitungen haben Sie – wie jedes Jahr – überhaupt keine Zeit gehabt.

Das Ritual

Der Weihnachtsbaum ist nicht einfach nur eine besondere Dekoration zu einem Fest. Er ist Mittelpunkt eines Rituals – oder eigentlich einer ganzen Ansammlung von Ritualen. In den meisten Familien spielt sich zu Weihnachten eine festgelegte, immer gleich ablaufende Choreografie ab. Wären wir Forscher aus einem fernen Land, in dem man Weihnachten nicht kennt, würden wir wahrscheinlich, beim Spähen durch weihnachtliche Fenster, von Schamanismus und Zauberkulten ausgehen.

Schnee auf den Zweigen

Tja, nicht nur Lichterketten an Weihnachtsbäumen ändern sich, sondern auch das Klima. Okay, das war jetzt ein gewagter, thematischer Sprung - aber viele fragen sich: Wird es nie mehr weiße Weihnacht geben? Der Klimawandel ist da, keine Frage, aber ist der wirklich schuld am Regenwetter zu Weihnachten?

Kerzen oder Lichterkette?

Früher (meine Güte, wie oft beim Thema Weihnachtsbaum das Wort „früher“ fällt…) war das ja viel einfacher. Da mussten halt Kerzen an den Baum und fertig. Denn: Lichterketten gab es noch nicht! Ja, liebe Jugend, es gab Zeitalter auf dieser Erde, in denen die Menschen an Weihnachten ohne Lichterketten auskommen mussten. Hammer, oder?
Es muss irgendwann Ende der siebziger Jahre gewesen sein. Mutter hatte sich in den Kopf gesetzt, dieses Mal einen ganz besonderen Weihnachtsbaum zu schmücken. Unsere Familie war eigentlich erzkonservativ. Aber was den Weihnachtsbaum betraf – da war gar nichts wie bei allen anderen.

Die Weihnachtskugel

Schon sehr früh wurden Gebilde aus Glas in die Weihnachtsbäume gehängt. Wenn wir die Geschichte der klassischen Weihnachtskugel zurückverfolgen wollen, kommen wir an dem Städtchen Lauscha in Thüringen nicht vorbei. Es entstand vor ca. 400 Jahren rund um eine Waldglashütte.

Essbarer Baumschmuck

Fragen Sie sich als allererstes: Wird der essbare Baumschmuck überhaupt bis zum 24. Dezember noch da sein? Wie gut können Sie Weihnachtsplätzchen vor den Kindern/Haustieren (und vor sich selbst) verstecken? Das sind berechtigte Fragen, die ein mittleres Desaster verhindern können, wenn Sie am Heiligabend feststellen, dass der liebevoll gefertigte Baumschmuck längst weggemonstert ist.

Selbstgefertigter Baumschmuck

Im gestrigen Türchen ging es ja um Baumschmuck aus Naturmaterialien und da war ja auch schon ein wenig Handarbeit gefragt. Heute sprechen wir Ihre (womöglich unentdeckt schlummernde) künstlerische Ader an. Sie glauben nicht, was Sie alles können, wenn Sie es nur einfach machen! Manche Ideen sind kinderleicht umzusetzen, andere erfordern schon etwas mehr Geduld und Geschick. Aber Spaß machen sie alle und schön sind Ihre Werke dann allein schon deshalb, weil Sie Herzblut investiert haben.

Baumschmuck aus Naturmaterialien

Weihnachtsbaumschmuck aus Naturmaterialien löst bei manchen die Phantasie aus, man würde dann Heiligabend auch mit Birkenstock-Sandalen unterm Tannenbaum sitzen. Aber weit gefehlt: Es gibt viel mehr und viel dekorativere Möglichkeiten, als nur den rustikalen Strohstern. Das Tolle an Naturschmuck: Viele verschiedene Elemente harmonieren trotzdem sehr gut miteinander, wenn alle ein bestimmtes Merkmal gemeinsam haben.

Der Baumschmuck-Kurzcheck

Nun gibt es aber wirklich endgültig nichts mehr über die Geschichte und das Aufstellen des Weihnachtsbaums zu sagen. Wenn Sie bis hierher alle Türchen unseres Festtagshelden-Adventskalenders gelesen haben, dann sind Sie jetzt schon Expertin oder Experte.

Die Geschichte des Baumschmucks

Die Jahrhunderte alte Geschichte des Weihnachtsbaums hat viele traditionelle und regionale Stile des Schmückens hervorgebracht.
Eine Terrasse oder ein Balkon kann im Winter ganz schön öde aussehen. Gut, man will ja auch nicht wirklich draußen sitzen, aber der Blick durch die Glastür kann einem schon Winterfrust machen – es sei denn, man schaut auf einen hübschen Weihnachtsbaum!
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